Herausforderungen durch alternative Antriebe

Die Feuerwehren sind bei Bränden nach Verkehrsunfällen stark gefordert durch die Vielzahl konventioneller sowie neuartiger Antriebstechniken in Kraftfahrzeugen.

Ein Link zum Artikel im Ingolstädter Donau Kurier vom 15. März 2018

Kindergartenbesuch 2018 März

Am 9. März 2018 war wieder mal eine Kindergartengruppe zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Manching, die Schmetterlinge des Lindenkreuz-Kindergartens. Die Kinder bekamen zunächst von Andreas Schulz und Michael Süßmeier näher erläutert, welche Aufgaben die Feuerwehr so alles erfüllt und wie die Einsatzkräfte dabei ausgerüstet sind. Mit einer eigens für die Kinder installierten Telefonschaltung in den Nachbarraum durften einige mutige Knirpse selbst mal einen Notfall per Anruf melden, angefangen vom Wählen der 112-Notrufnummer, bis hin zur Meldung des Vorfalles und des genauen Ortes. Bei Getränken und ein paar Süßigkeiten zeigten die Kinder auch großes Interesse an der Vorführung einer Wärmebildkamera. Anschließend konnten die Kinder in der großen Fahrzeughalle Erfahrungen mit einer Rettungsschere machen, indem sie damit die Türe eines Schrott-KFZ in Stücke zerteilten. Alles immer unter äußerst umsichtiger Anleitung durch die Feuerwehrler. Als abschließenden Höhepunkt durften die Kinder in insgesamt vier Fahrzeugen Platz nehmen für den Rücktransport zum Kindergarten und natürlich ertönten am Schluss auch kurz die Martinshörner. Mit leuchtenden Augen verabschiedeten sich die Kinder dann von den Kameraden der Feuerwehr und werden dieses Erlebnis sicher lange in Erinnerung behalten.

Jahreshauptversammlung 2018 März

Von der Eisrettung bis zur Absturzsicherung (Quelle: Max Schmidtner)

 

Wie eingespannt die Freiwilligen Feuerwehr Manching ist, zeigte eindrucksvoll der Bericht des Kommandanten Thorsten Schranz bei der Jahreshauptversammlung. Schranz verwies auf 174 Einsätze im vergangenen Jahr, aufgegliedert in 97 technische Hilfeleistungen, 27 Brände, Sicherheitswachten, Fehlalarme, Arbeitsdienste und Übungen. Die Feuerwehrler erbrachten mehr als 12 300 freiwillige Stunden. Diese enorme Zahl an Einsatzstunden werden von 78 Aktiven (davon 10 Frauen) geschultert.

 

Nur durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung, entsprechende Übungen und Lehrgänge sind die Anforderungen zu bewältigen. Im abgelaufenen Jahr mussten die ehrenamtlichen Helfer zu 18 Haupt- und Gruppenübungen, neun Belastungsübungen Atemschutz, zu fünf Absturzsicherungen, Katastrophenschutzübungen, Leistungsprüfungen und Eisrettungen antreten. Bei externen Lehrgängen auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule konnten die Manchinger Teilnehmer ihr fundiertes Wissen erweitern.

Mit einer grafischen Statistik schlüsselte Schranz die Einsatzzeiten näher auf: von 6 Uhr morgens bis 10 Uhr 28 Einsätze, von 10 Uhr bis 16 Uhr 58 Einsätze, auf die Zeit von 16 Uhr bis 6 Uhr morgens verteilen sich die restlichen 88 Einsätze.

Was die Ausrüstung betrifft, hat der Kommandant auf ein 30.000€ teures Prüfgerät Quaestor verwiesen.

Laut Jugendsprecher Manuel Nerb steht es um den Nachwuchs nicht schlecht. 15 Jugendliche, darunter drei Mädchen, bringen sich mit Jugendübungen und Leistungsprüfungen eifrig ein.

Aber auch die Geselligkeit bei der Feuerwehr kommt nicht zu kurz, wie der Vereinsvorsitzende Alexander Ismann ausführte. Er listete mehrere Veranstaltungen auf wie den Faschingsball, den Faschingsumzug mit einem eigenen Wagen, das Maibaumaufstellen oder den Sensenmähwettbewerb. Fahnenweihen bei befreundeten Feuerwehren und das intern gefeierte 140-jährige Bestehen der Manchinger Feuerwehr wurden ebenso gefeiert.

Bürgermeister Herbert Nerb dankte vor allem der aktiven Truppe für die vielen ehrenamtlich geleisteten Einsatzstunden, etwa die Erste Hilfe bei Verkehrsunfällen. Nerb bat alle Anwesenden aufgrund des zunehmenden Vandalismus im Gemeindebereich um Unterstützung; Beobachtungen werden auch anonym im Rathaus entgegengenommen. "Die Zerstörung kennt keine Grenzen", sagte er. Mittlerweile liegt der Schaden durch Sachbeschädigungen und Schmierereien im Ort bei mehreren Tausend Euro.

 

Ehrungen

Bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Manching wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue mit Urkunden geehrt. Für 25 Jahre passive Mitgliedschaft Marco Jaindl, Jürgen Schweiger, Thomas Müller; für 40 Jahre: Gerhard Frank, Martin und Manfred Denz, Helmut Schweiger sen., Josef Puchtler; für 50 Jahre: Gerhard Eder, Franz Finkenzeller, Rupert Kürzinger, Josef Zimmer; für 60 Jahre: Robert Hausler, Johann Moosheimer, Rupert Zeller; für 70 Jahre Lorenz Wurfbaum.

Für 25 Jahre aktives Engagement wurden Marco Jaindl und Jürgen Schweiger geehrt. Lehrgänge und Prüfungen zahlen sich aus - Manuel Nerb, Ignaz Estelmann und Josef Layer wurden zum Feuerwehrmann ernannt. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Raphael Coppol und Sebastian Bernerth sowie zum Oberlöschmeister Jakob Köpf befördert. Christian Settele stieg zum Brandmeister auf. Außerdem erhielten für 25 Jahre aktiven Dienst die Ehrenamtskarte in Gold Erwin Schmitt, Helmut Schaubeck, Peter Zauner, Richard Wauschek, Peter Ismann, Eduard Engel, Rupert und Franz Zeller.

 

Respekt, ja bitte!

'Respekt, ja bitte!' Es ist zwar für den Normalbürger schier unvorstellbar, aber in der harten Realität haben wir Feuerwehrler es immer wieder mit aggressiven und uneinsichtigen Mitmenschen zu tun, die unsere Rettungseinsätze behindern und uns dabei sogar tätlich angreifen!

Ein Beitrag der Mediathek LFV-Bayern

Adresse und Telefon

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Tel. 08459 7200

Feuerwehr Manching